Brennwertheizung: Effizienter heizen mit Nutzung der Abgase

Verfasst von: Stephanie Lugner
Zuletzt aktualisiert am:
Brennwertheizung Featured Image
In diesem Artikel
  • Die Brennwertheizung schlĂ€gt viele andere Systeme in Sachen Energieeffizienz.
  • Der Clou: Die Nutzung der WĂ€rme von Abgasen!
  • Die verschiedenen Modelle sind eine gute Wahl fĂŒr Modernisierung oder Neuinstallation.
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Du möchtest Deine Heizung ersetzen oder eine komplett neue Heizung einbauen? Dann könnte eine Brennwertheizung die ideale Alternative fĂŒr Dich sein – vorausgesetzt, Du kombinierst sie klug mit anderen Systemen.

Denn im Vergleich zu einem herkömmlichen Öl-, Gas- oder Pelletkessel kannst Du mit einer Brennwertheizung jede Menge Energie und Kosten beim Verbrauch sparen. Bei einer Heizungsmodernisierung kannst Du außerdem die vorhandene Peripherie der alten Heizung weiter nutzen und sparst so noch dazu ordentlich bei den Anschaffungskosten.

Clever heizen mit Gas und erneuerbaren Energien
Eine moderne Gas Brennwertheizung lÀsst sich prima mit Solarthermie kombinieren

Wie funktioniert eine Brennwertheizung?

Wie beim klassischen Heizkessel werden in einer Brennwertheizung Öl, Gas oder (Holz- oder andere) Pellets verbrannt, um Warmwasser zu erzeugen. Mit dem wiederum kannst Du ĂŒber den Pufferspeicher und die Heizkörper dann die RĂ€ume des GebĂ€udes beheizen. So weit, so bekannt!

Brennwerttechnik nutzt jedoch nicht nur die Energie der Brennstoffe selbst, sondern nutzt bewusst auch die WĂ€rme der Abgase beim Prozess. So holt die Technologie maximal viel Energie aus dem Brennstoff.

„Eine Brennwertheizung spart Heizkosten und schont das Klima.“

Das Besondere bei der Brennwertheizung ist, dass die WĂ€rmeenergie im Abgas-Wasserdampf nicht einfach ĂŒber den Schornstein verloren geht. Stattdessen wird sie ebenfalls fĂŒr die GebĂ€udeheizung mit genutzt. Die heißen Abgase werden so weit abgekĂŒhlt, dass der Wasserdampf kondensiert und ebenfalls WĂ€rme an das Heizungssystem abgibt.

Das funktioniert Ă€hnlich wie bei einem KĂŒhlschrank, nur andersherum. Damit arbeiten Brennwertheizungen im Vergleich zu herkömmlichen Heizkesseln wesentlich effizienter und verbrauchen viel weniger Brennstoff.

Aktueller Hinweis

Die Zukunft der Brennwertheizungen mit Gas oder Öl ist momentan etwas ungewiss. Wie wir im Heizmagazin Beitrag zum Verbot von reinen Öl- und Gasheizungen berichteten, plant die Politik, allen voran das grĂŒn gefĂŒhrte Wirtschaftsministerium (BMWK), eine gesetzliche Novellierung. Die soll vermutlich schon 2024 greifen, ihre genaue Ausgestaltung und Finanzierung ist aber noch unklar. Klar ist bislang nur: Alle Heizungen sollen in Zukunft mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien arbeiten. Wir halten Dich auf dem Laufenden!

moderne Gasheizung Viessmann
Die Gas-Brennwertheizung hat „Renewable Ready“ zumindest noch eine Zukunft mit Öko-Gas
Pelletheizung Heizkeller Pellets Sackware
Die Pellet-Brennwertheizung braucht einigen Platz zur Lagerung der Holzpellets

Arten von Brennwertheizungen 

Bei einer Brennwertheizung hast Du grundsĂ€tzlich die Wahl zwischen einer Gasheizung, einer Ölheizung oder einer Pelletheizung. Die Funktionsweise einer Brennwertheizung ist dabei unabhĂ€ngig vom Brennstoff immer gleich. Auch die Energieeffizienz ist bei allen Varianten vergleichbar – nĂ€mlich sehr hoch.

Brennwert-Heizungen im Überblick (von A-Z): 

  • Gas-Brennwertheizung 
  • Öl-Brennwertheizung 
  • Pellet-Brennwertheizung 

Gas-Brennwertheizung

Erdgas ist zumindest derzeit noch der am hĂ€ufigsten verwendete Brennstoff fĂŒr die GebĂ€udeheizung in Deutschland. Das hat seine GrĂŒnde: Gas kann oft gut ĂŒber das öffentliche Gasnetz bezogen oder in großen FlĂŒssiggastanks ober- oder unterirdisch gelagert werden.

Die Verbrennung von Erdgas verursacht weniger CO2-Emissionen als andere Heizungen auf Basis fossiler  EnergietrĂ€ger. Gasheizungen verursachen wenig Dreck und Aufwand und laufen leise im Hintergrund. Außerdem lassen sich Gasheizungen besonders gut mit erneuerbaren Energien kombinieren, zum Beispiel mit Photovoltaik, Solarthermie oder einer WĂ€rmepumpe.

„In Kombination mit Solarthermie, Photovoltaik und grĂŒnen Gasen sind Gas-Brennwertheizungen komfortabel, gĂŒnstig und auf jeden Fall zukunftsfĂ€hig!“

Durch den Klimawandel und den Bezug des Rohstoffs aus hĂ€ufig autoritĂ€ren Staaten hat Erdgas inzwischen einen ziemlich schlechten Ruf. Die Kosten fĂŒr den Brennstoff schwanken stark und die bekannten AbhĂ€ngigkeiten haben auch nicht gerade geholfen. Gleichzeitig sind moderne Gas-Brennwertkessel hocheffizient und können, möglichst in Kombination mit erneuerbaren Energien, eine sehr gute Übergangslösung fĂŒr die WĂ€rmewende darstellen.

Zudem lassen sich moderne Gas-Brennwertheizungen auch in Zukunft noch mit klimaneutralem Öko-Gas betreiben, zum Beispiel mit Wasserstoff oder synthetischem Erdgas. Das könnte diese Heizungsform, ganz unabhĂ€ngig von klassischen Erdgaslieferungen, auch weiterhin zu einer besonders zukunftsfĂ€higen Heiztechnik machen. Hybridsysteme mit erneuerbaren Energien sind sicherlich ebenfalls zukunftsfĂ€hig.

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Öl-Brennwertkessel

Gleich hinter den beliebten Gasheizungen folgen in puncto Verbreitung momentan in Deutschland die Ölheizungen und Öl-Brennwertheizungen. Knapp ein Viertel des Landes heizt noch mit Öl, Tendenz sinkend. Auch das hat seinen Grund. Einerseits braucht Heizöl viel Platz, zum Beispiel in einem eigenen Tank oder Kellerraum. Es verbrennt außerdem nicht so sauber wie Erdgas. 

„Reine Öl-Heizungen (Heizkessel und Brennwertkessel) sind ein Auslaufmodell.“

Ab 2025 ist der Einbau neuer reiner Ölheizungen nicht mehr erlaubt. Das betrifft auch Öl-Brennwertheizungen. Tauschst Du eine alte Ölheizung gegen ein neues Heizungssystem aus oder erweiterst Du sie zu einem Hybrid System mit erneuerbaren Energien, bekommst Du deshalb heute schon reichlich Fördergelder vom Staat.

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Pellet-Brennwertheizung 

GrundsÀtzlich gelten Pelletheizungen als besonders umweltfreundliche Heiztechnik, weil sie bei der Verbrennung nur genau so viel CO2 freisetzen, wie der Brennstoff vorher durch das Wachstum des Baums im Holz Kohlendioxid gebunden hat. Bedenke aber: Auch die Verbrennung von Holz verursacht Feinstaub, CO2 und weitere Emissionen!

Kommt das Holz zudem nicht aus der Umgebung, verschlechtert das die CO2-Bilanz beim Heizen zusĂ€tzlich. Außerdem verursacht eine Pelletheizung durch die entstehende Asche etwas mehr Aufwand als beispielsweise eine Gasheizung. Der Platzbedarf fĂŒr die Holzpellets ist verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig groß (vergleichbar mit Tanks fĂŒr Heizöl).

„Der Aufwand fĂŒr die Wartung und Reinigung einer Pelletheizung ist grĂ¶ĂŸer als bei einer Öl- oder Gasheizung.“

Unsere Empfehlung: Kombiniere Deine Pellet-Brennwertheizung klug mit erneuerbaren Energien (z.B. mit Solarthermie oder einer WĂ€rmepumpe) und nutze die WĂ€rme möglichst effizient (z.B. durch Fußbodenheizungen). Verwendest Du dann noch Pellets aus Deiner Region, ist die Pellet-Brennwertheizung sicher eines der zukunftsfĂ€higsten Heizsysteme ĂŒberhaupt.

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Gastank oberirdisch GrundstĂŒck Feld
Wieviel Brennwert steckt eigentlich in Gas und anderen Brennstoffen?

Warum eigentlich “Brennwert”-Heizung?

Der Brennwert ist – ebenso wie der Heizwert – eigentlich eine Angabe fĂŒr die spezifische Energie eines Brennstoffs. Je höher der Brennwert oder Heizwert eines fossilen oder nachwachsenden EnergietrĂ€gers ist, desto besser kann dieser Brennstoff fĂŒr die WĂ€rmebereitstellung genutzt werden.

Der Heizwert bezeichnet dabei die bei der Verbrennung entstehende maximale WĂ€rmeenergie. Der Brennwert berĂŒcksichtigt zusĂ€tzlich noch die KondensationswĂ€rme (den sog. Brennwerteffekt), die sich nutzen lĂ€sst. Der Brennwert ist also immer höher als der Heizwert.

Den Brennwerteffekt machen sich insbesondere Brennwertkessel bewusst zunutze. Daher rĂŒhrt ihre Bezeichnung. So erreicht die Technologie fast 100 Prozent Energieausnutzung aus den genutzten Brennstoffen. Je nach Art und Weise der Berechnung geben einige Hersteller sogar Werte oberhalb von 100 Prozent an. Aber nun ja, das ist wohl eher Marketing, denn physikalisch sind 100 Prozent das Maximum.

5 Heiz- und Brennwerte wichtiger EnergietrÀger im Vergleich

Die folgende Übersicht gibt Dir einen kleinen Überblick ĂŒber die Brenn- bzw. Heizwerte verschiedener Brennstoffe. Die Heiz- und Brennwerte werden je nach EnergietrĂ€ger in kWh pro Liter, Kubikmeter oder Kilogramm angegeben.

EnergietrÀger Heizwert (HU) Brennwert
Heizöl leicht 9,8 kWh/l 10,388 kWh/l
Erdgas 10,02 kWh/mÂł 11,122 kWh/mÂł
FlĂŒssiggas 25,89 kWh/mÂł 28,12 kWh/mÂł
Holz waldfrisch 1,9 kWh/kg 2,052 kWh/kg
Holz trocken 4,3 kWh/kg 4,644 kWh/kg
Holzpellets 4,8 kWh/kg 5,184 kWh/kg
Haus Energie Effizienz
Brennwertheizungen arbeiten vergleichbar wie Anlagen der Kraft-WĂ€rme-Kopplung sehr effizient

10 Vorteile und Nachteile einer Brennwertheizung im Vergleich

Eine moderne Heizung mit Brennwerttechnik bietet Dir als Hausbesitzer einige Vorteile. Gleichzeitig solltest Du die Nachteile bei Deiner Wahl beachten. Nur so triffst Du eine optimale Entscheidung beim Heizungsaustausch oder der Neuanschaffung eines Heizungssystems. 

Vorteile der Brennwertheizung Nachteile von Brennwertheizungen
hohe Effizienz AbhĂ€ngigkeit von Kostenentwicklung der Brennstoffe (Gas, Öl oder Pellets)
umweltfreundlich bzw. zumindest klimafreundlicher als vorherige Technologien ist und bleibt Heizen mit fossilen Brennstoffen (bei Nutzung eines Öl- oder Gas-Brennwertkessels)
kostengĂŒnstig im Betrieb sĂ€urehaltiges Kondensat muss ggf. gesondert entsorgt werden
kann alte Gas- oder Ölheizung gut ersetzen (bestehende Peripherie kann genutzt werden) möglicherweise Schornstein-Anpassung nötig (spezielles LAS / Luft-Abgas-System)
gut mit erneuerbarer Energie (z.B. Solarthermie, PV, WÀrmepumpe) kombinierbar Zukunft fossiler EnergietrÀger ungewiss
Kosten sparen Heizung
Die Kosten einer Brennwertheizung gut kalkulieren

Kosten einer Brennwertheizung 

Die Kosten fĂŒr eine Brennwertheizung hĂ€ngen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zĂ€hlen die zu beheizende WohnflĂ€che, die HaushaltsgrĂ¶ĂŸe, das Baujahr der Immobilie, die WĂ€rmedĂ€mmung, der Brennstoff und das Heizungsverhalten. In jedem Fall bedenken solltest Du neben den Kosten fĂŒr die Anschaffung und Installation auch die Kosten fĂŒr die Brennstoffe sowie die regelmĂ€ĂŸige Pflege und Wartung der Heizungsanlage.

FĂŒr eine Öl- oder Gasheizung mit Brennwerttechnik in einem normalen Einfamilienhaus betragen die Kosten fĂŒr Anschaffung und Installation um die 10.000 Euro. Das ist im Vergleich mit den Anschaffungskosten fĂŒr andere Heizungen ziemlich gĂŒnstig.

„Denke bei den Kosten bitte ĂŒber die reine Anschaffung hinaus!“

Eine Pelletheizung ist in der Anschaffung deutlich teurer und schlĂ€gt mit 15.000 Euro bis 23.000 Euro fĂŒr Anschaffung und Installation zu Buche. DafĂŒr ist die erste Version allerdings kaum noch förderfĂ€hig, die zweite hingegen schon.

GlĂŒck fĂŒr Dich: Bei einer Pelletheizung kannst Du laut dem neuen BEG einen Zuschuss vom Staat in Höhe von 20 Prozent bekommen. Kombinierst Du die Pelletheizung mit anderen erneuerbaren Energien (EE-Hybridheizung mit Biomasse), sind sogar bis zu 35 Prozent Förderung drin.

Tipp zur Kalkulation

Hol Dir möglichst mehrere Angebote der unterschiedlichen Fachbetriebe fĂŒr Deinen Bedarf ein. Vergleich genau, was Du pro Euro bekommst und entscheide Dich erst dann. Berechne in Deine Kostenanalyse nicht nur die Kosten fĂŒr Anschaffung und Installation ein, sondern am besten auch ein langfristiges Szenario zu den Betriebskosten.

BAFA-Zentrale Eschborn
Das BAFA fördert nur noch bestimmte Brennwertheizungen ©BAFA-Bildarchiv

Förderung einer Brennwertheizung 

Besonders gĂŒnstig sind die Förderbedingungen fĂŒr Pellet-Brennwertheizungen (bis zu 35 Prozent Förderung). Aber auch fĂŒr eine Gas- oder Ölheizung kannst Du in AusnahmefĂ€llen noch eine Förderung bekommen, vorausgesetzt, Du kombinierst sie mit einem WĂ€rmeerzeuger auf Basis von erneuerbaren Energien (Solarthermie, WĂ€rmepumpe etc.).

Bei einer kombinierten Öl- und Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie erhĂ€ltst Du so zum Beispiel Förderung fĂŒr die Kosten der Solarthermieanlage (25 Prozent der förderfĂ€higen Ausgaben). Keine Förderung mehr gibt’s hingegen fĂŒr reine Erdgas- und Ölheizungen.

Lass Dich von einem Energieberater unterstĂŒtzen. Er kann Dir helfen, möglicherweise doch noch Geld vom Staat fĂŒr die eine oder andere Maßnahme zu bekommen. Zudem gibt es Fördermittel fĂŒr Austausch-Maßnahmen, z.B. fĂŒr den Ersatz einer Öl-Heizung durch eine neue, umweltfreundliche Heizung.

Aktuelle Tipps

Die Beendigung und VerĂ€nderung verschiedener Programme der staatlichen Förderung nach BEG (Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude) etwa ĂŒber KfW und BAFA hat auch Einfluss auf die Förderung von Heizungen, DĂ€mmungen usw. Seit 2022 werden weniger neue Maßnahmen in jeweils etwas geringerem Umfang von der Bundesregierung gefördert. Das kann großen Einfluss auf die AttraktivitĂ€t des besten Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnisses bei so mancher Heizung haben.

Außerdem wurde kĂŒrzlich das umstrittene neue GEG (GebĂ€ude-Energie-Gesetz) durch den Bundestag verabschiedet. Die Zustimmung durch den Bundesrat und ein Urteil des Bundesverfassungsgericht (BVerfG) zum sog. Heizungsgesetz stehen noch aus. Sollte das neue Gesetz alle HĂŒrden meistern, passen wir unsere Inhalte daran an.

Du willst noch mehr erfahren ĂŒber Möglichkeiten der Förderung? In diesem Artikel mehr Informationen dazu finden: Förderung von nachhaltigen Heizungsanlagen

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FAQ
Wichtige Fragen und Antworten zum Heizen mit Brennwerttechnik im Überblick

FAQ online: Ratgeber mit praktischen Tipps zu Brennwertheizungen

Was ist der Unterschied zwischen einer klassischen Gasheizung und einer Gas-Brennwertheizung?

Eine klassische Gasheizung verbrennt den Brennstoff (Gas, Öl, Pellets) und nutzt die dabei entstehende WĂ€rme. Brennwerttechnik hingegen nutzt auch die WĂ€rme der Abgase, die bei der Verbrennung frei wird. Dadurch sind Brennwertkessel hocheffizient. Sie nutzen praktisch bis zu 100 Prozent der Energie, die im Brennstoff steckt.

Ist der Einbau einer Brennwertheizung noch sinnvoll?

Technisch gesehen ist er das definitiv. Brennwerttechnik in Kombination mit erneuerbaren Energien nutzt den Brennstoff ideal. Bei einer UmrĂŒstung vom klassischen Heizkessel auf Brennwerttechnik kann die bestehende Peripherie außerdem zum großen Teil weiter genutzt werden. Das spart nicht nur Kosten. Auch die Umwelt profitiert, weil weniger Ressourcen eingesetzt werden mĂŒssen.

Werden Gas-Brennwertheizungen verboten?

Vermutlich ab 2024, spĂ€testens ab 2025 dĂŒrfen die meisten Varianten von Gasheizungen nicht mehr eingebaut werden. Ausnahmen sind Hybridheizungen und Varianten, die grĂŒnes Ökogas verheizen können. Das heißt aber nicht, dass noch funktionierende Erdgasheizungen herausgerissen werden mĂŒssen. Erst dann, wenn sie Ă€lter als 20 oder 30 Jahre alt sind (auch das steht gerade noch zur Debatte), mĂŒssen sie durch eine andere Technik ersetzt werden.

Kaufratgeber zu Gasheizungen:

Ratgeber Überblick weitere Heizungssysteme:

Stephanie Lugner

Autor

Stephanie Lugner ist Wirtschaftsinformatikerin in der Energiebranche. Sie ist begeistert von der Energiewende und klugen Ideen fĂŒr das Heizen der Zukunft. Beim Schreiben von unabhĂ€ngigen Fachartikeln, Rezensionen und Produktvorstellungen möchte sie diese Begeisterung und ihr Know-how mit möglichst vielen Menschen teilen.

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