Biomasseheizungen: Heizen mit Holz, Pellets oder Hackschnitzel

Verfasst von: Michael Claus
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In diesem Artikel
  • Du willst neu bauen oder sanieren und interessierst Dich für eine top Biomasseheizung?
  • Holzheizungen haben Zukunft, sind gut zur Umwelt und oft günstig im Unterhalt. 
  • Nutze gerne unseren kleinen Ratgeber zum Heizen mit Biomasse und erfahre mehr über Vorteile und Nachteile dieser Art von Heizung!
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Biomasseheizungen gelten als klimafreundlich und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Warum? Weil der Brennstoff für solche Heizungen, wie der Name schon sagt, aus erneuerbaren Ressourcen stammt.

Weil viele Biomasseheizungen genauso komfortabel und smart zu handhaben sind wie zum Beispiel Öl- oder Gasheizungen. Und weil man mit dem Brennstoff Biomasse seine Betriebskosten gut im Griff hat. 

Die richtige Biomasseheizung gibt es für jeden Leistungsbedarf. Heizungsanlagen für kleine und große Einfamilienhäuser, Heizungen für Mehrfamilienhäuser und sogar Systeme für Gewerbebetriebe – Biomasseheizungen sind ein echter Alleskönner.

Doch was ist Biomasse überhaupt? Wie funktioniert die Technik in solchen Heizungen? Wie hoch sind welche Kosten? Diese und noch mehr Fragen beantworten wir Dir in diesem Artikel!

Pellets Pelletheizung
Viele gute Eigenschaften bietet eine Holzheizung wie etwa die Pelletheizung

Brennstoffe: Was ist mit Biomasse beim Heizen gemeint? 

Generell fallen unter den Begriff Biomasse in puncto Heizung alle organischen Stoffe, die als Energieträger zum Heizen in Frage kommen. Diese Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein. Einige dieser Brennstoffe werden nicht nur zum Heizen, also zur Erzeugung von Wärme, verwendet. Sie finden auch bei der Produktion von elektrischem Strom oder beim Antrieb von Kfz, Lkw und Landmaschinen Anwendung. 

„Biomasse ist die neue und zugleich die älteste Art Dein Haus zu heizen. Heizen mit Holz zum Beispiel hat eine lange Geschichte und eine rosige Zukunft!“

Bioenergetische Stoffe sind aus Sicht der Energieumwandlung nichts anderes als Biomasse. Deshalb können sie gleichfalls unter dem Begriff Bioenergie zusammengefasst werden. Anders als fossile Brennstoffe wächst nachhaltige Biomasse sprichwörtlich nach und zwar in einem überschaubaren Zeitraum. Das macht sie als ressourcenschonenden Brennstoff so interessant.

Brennholz Stapel
Holz ist und bleibt ein echter Alleskönner beim Heizen
Energiepflanze Mais
Energiepflanzen auf dem Vormarsch: aus Mais wird schon heute ohne Ende Biogas gemacht

Hier ein kurzer Überblick, welche Arten von Biomasse derzeit Verwendung finden zum Heizen, Energie erzeugen und dem Antrieb von Automobilen (von A-Z): 

  • Holz aus der Fortwirtschaft: Diese Biomasse erklärt sich quasi von alleine. Sie erzeugt Brennstoffe für alle Arten von Holzheizungen. Mit höchster Effizienz werden so gut wie alle Bestandteile heimischer Bäume für verschiedene Brennstoffe aus Holzbestandteilen genutzt. Da „kommt nichts weg“, selbst die Sägespäne werden noch genutzt.

  • Holz aus der Landwirtschaft: Nicht ganz so naheliegend wie Waldholz ist diese Biomasse. Aber auch sie trägt ihren Teil für verschiedene Produkte bei. Und das Beste ist, sie ist schnell verfügbar! Denn schnell treibende Gehölze auf landwirtschaftlichen Flächen wachsen viel schneller nach als komplette Bäume.

  • Energiepflanzen: Diese Pflanzen werden allein zum Zweck angebaut, ihre Biomasse für die Erzeugung von Energie zu nutzen. Das spart die Verwendung fossiler Energieträger ein und reduziert Treibhausgasemissionen. Solche Pflanzen zur Gewinnung von Biomasse spielen heute schon eine große Rolle in der Landwirtschaft.

  • Biogene Stoffe: Zurück zum Motto „nichts kommt weg“! Das gilt nicht nur für Biomasse aus der Forstwirtschaft (Späne, Blätter, Wurzeln) oder Energiepflanzen und tierische Stoffwechselprodukte aus der Landwirtschaft (Mais, Raps, Silage, Gülle, Mist).

Das gilt zugleich auch für organische Abfälle aus Haushalten und Industrie. Aus genau solchen Pflanzen und Resten (Hauptanteil Mais) lässt sich nämlich bewusst Biogas gewinnen. Hauptbestandteil von Biogas ist das brennbare Methan, ein exzellenter Brennstoff. Raps dagegen ist die Pflanze Nr. 1 zur Erzeugung von Biodiesel.

Wusstest Du schon, dass bereits heute enorme Mengen an Biogas ihren Anteil am deutschen Energiemix leisten? An ca. 200 Standorten in Deutschland wird bereits Biomethan in der Qualität von Erdgas hergestellt und im Äquivalent von bis zu 5.200 MW ins deutsche Gasnetz eingespeist. Bei Biomasseheizungen in privaten Haushalten dominieren heute allerdings klar die Holzheizungen.

Brennholz Wald
Holzbrennstoffe bleiben auch bei der Verbrennung klimaneutral und gut zur Umwelt

Deshalb ist die Biomasseheizung auf Holzbasis klimaneutral

Oft fragen sich Kunden und Verbraucher, die ihre Heizung durch eine moderne Lösung erneuern wollen, ob ausgerechnet eine Technologie wie die Holzheizung klimaneutral sein kann? Diese Frage aller Fragen ist schnell beantwortet: Ja, Heizen mit Holzbrennstoffen ist klimaneutral! Weil Holz bei seiner Verbrennung nur das CO2 wieder freigibt, dass der Baum während seines Wachstums zuvor im Holz gespeichert hat. 

Beim Verbrennen von Holz wird nur das Kohlendioxid freigesetzt, das sonst ohnehin bei der Verrottung des toten Baumes im Wald natürlich freigesetzt worden wäre. So gesehen befindet sich Heizen mit Holz absolut im Gleichgewicht mit Natur und Klimaschutz. Die Themen Feinstaub, Stickoxide, PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Kohlenmonoxid bei der Holzverbrennung stehen auf einem anderen Blatt. Sie sind technologisch jedoch handhabbar.

Holzpellets Pellets
Pellets sind als Heizstoff stark im Kommen

Wie entsteht ein Pellet?

Gleich wird von ihnen noch öfters die Rede sein, gemeint sind Holzpellets. Doch wie wird ein Pellet eigentlich zum Pellet? Die stäbchenförmigen Produkte sind ein reines Naturprodukt. Die Qualität eines Pellet zur Verfeuerung in privaten Kleinfeuerungsanlagen unterliegt einem weltweit strengen Qualitätsstandard. Der ist in der DIN EN ISO 17225-2 geregelt. 

Das Pellet selbst wird aus naturbelassenem Sägemehl und Hobelspänen hergestellt. Diese Holzreste werden getrocknet, zerkleinert und mit hohem Druck durch eine Matrize gepresst. In keinem Pellet wird also zusätzlich Leim oder Kleber verwendet. Das ist ein weit verbreiteter Mythos, der nicht stimmt. Jedes Pellet hält allein durch das holzeigene Lignin zusammen. 

Willst Du Pellets sehr guter Qualität kaufen, dann achte auf Folgendes: 

  • Nur Pellets der Qualitätsklasse A1 sind garantiert perfekt getrocknet und besitzen den höchsten Heizwert. 
  • Auch im Notfall keine Holzpellets schlechter als Qualitätsklasse A2 kaufen. Das wäre eine schlechte Idee zum Sparen.
  • Auf die Qualitätssiegel DIN plus oder EN plus achten. Diese Siegel garantieren zuverlässig für die Qualitätsklassen. 
  • Gute Pellets hinterlassen bei der Verbrennung kaum Asche (maximal 0,7 Prozent ihrer Ausgangsmasse werden zu Asche). 
  • Die Wahl zwischen Holzpellets als Sackware oder lose Ware ist ganz egal. Die Qualitätskriterien gelten für alle Produkte gleichermaßen. 
Pelletofen
Charmante Pelletöfen sind nur eine Variante der Biomasseheizung

Überblick: Arten von Biomasseheizungen 

Die heute am häufigsten verwendeten Biomasseheizungen sind Holzheizungen. Dabei wird mit Direktholz oder Holzprodukten (Pellets, Hackschnitzel, Holzbriketts usw.) geheizt. Heizen lässt sich allerdings auch mit etlichen anderen Biomassen. Industriell nicht unüblich und bereits in Betrieb sind beispielsweise Heizungen mit Stroh (loses Stroh, Pellets aus Stroh, Briketts aus Stroh), Mist (Hühnermist, Pferdemist) oder Schalen (von Nüssen). 

Wirtschaftlich sinnvoll für die private Anwendung im kleinen Eigenheim oder fürs größere Mehrfamilienhaus ist von allen möglichen Biomasseheizungen derzeit allerdings nur die Holzheizung. Ihre Technik ist ausgereift. Sie oft smart und bequem zu bedienen. Zugleich ist sie konkurrenzfähig im Vergleich zu traditionell etablierten Heizungslösungen wie Gas oder Öl. Deshalb konzentrieren wir uns an dieser Stelle auf die Arten der Holzheizung. 

Die nach Leistung und Wirtschaftlichkeit beliebtesten Holzheizungen sind (von A-Z): 

  • BHKW mit Holzgas: Dieses Blockheizkraftwerk (BHKW) nutzt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Es erzeugt durch die Verbrennung von Holz zugleich Strom und Wärme. Wobei diese Heizung das Holz eigentlich nicht verbrennt, sondern vergast. Das Gas gewinnt sie in einer ersten Kammer aus Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzeln durch die sog. Pyrolyse.

    Das heiße Holzgas wiederum strömt dann weiter zum Wärmeübertrager, der dessen thermische Energie an das Heizwasser abgibt. Das Gas selbst wird im Anschluss durch einen Gasmotor zu elektrischer Energie umgewandelt. Das selbst erzeugte Holzgas verbrennt dabei quasi genauso wie Erdgas.

  • Hackschnitzelheizung: Die Hackschnitzelheizung oder auch Hackgutheizung funktioniert ähnlich wie eine konventionelle Gasheizung oder Ölheizung, nur eben mit einem anderen Brennstoff, nämlich mit Holzresten. Die Technik führt dem Hackgutkessel automatisiert und periodisch das Hackgut als Brennstoff zur Verbrennung zu.

    Die dabei erzeugte Wärmeenergie erhitzt das Kesselwasser für den Heizkreislauf. Das eigentliche Heizungssystem mit den Heizkörpern Deiner Zentralheizung kann beim Heizungstausch also zumeist erhalten bleiben, wie es ist. Anders als eine Gas- oder Ölheizung braucht diese Heizung jedoch einen großen und gut isolierten Warmwasserspeicher. Nur dann arbeitet sie sehr effizient.

  • Kachelofen: Diese Heizung hat Tradition. Schon vor Generationen versorgten uns Kachelöfen mit wohliger Wärme. Dem Grundprinzip nach nimmt der Kachelofen die Energie eines Feuers auf, speichert sie in seiner Masse und gibt sie wiederum an den Raum ab, in dem er aufgestellt ist. Die Technik hat sich allerdings weiterentwickelt.

    Heute gibt es sehr schicke und effiziente Kachelöfen. Ihre Wärme geben sie nicht mehr nur in Form von Strahlung ab, sondern zugleich über die Konvektion zirkulierender Luftströme. Moderne raumluftunabhängige Kachelöfen ziehen sich ihre Luft für den Verbrennungsprozess sogar über einen Anschluss von draußen, anstatt dafür die Innenluft zu nutzen.

  • Kaminofen (wasserführend und nicht wasserführend): Der Kaminofen gewinnt seine Wärmeenergie aus der Verbrennung von Scheitholz in Brennkammer bzw. Kessel. Bei der Wärmeabgabe arbeitet er wie eine Mischung aus klassischem Kachelofen und Kamin. Er gibt nämlich seine Wärme zugleich als Strahlungswärme und als Konvektionswärme ab. Ein guter Kaminofen kann eine Energieeffizienz von bis zu 80 Prozent erreichen.

    Besonders effizient sind neue Kaminöfen, die wasserführend sind. Sie heizen nicht nur die Raumluft auf, sondern beteiligen sich gleich noch an der Erzeugung von warmem Wasser. Etliche Neubauten in Deutschland setzen bereits auf die Kombi einer Wärmepumpe als Hauptheizung und einem wasserführenden Kamin als optischem Hingucker, der zudem noch die Heizung unterstützt.

  • Pelletheizung und Pelletofen: Bei diesen Heizungen wird die Energie für die Heizung und (bei den zumeist wasserführenden Systemen auch) die für das Warmwasser durch die Verbrennung sog. Pellets gewonnen. Eine Pelletheizung ist effizient und komfortabel. Oft kannst Du sie sogar smart und online von unterwegs aus ansteuern. Ein Pelletofen sieht zudem noch hübsch aus.

    Anders als bei vielen anderen Biomasseheizsystemen wird die Brennkammer vom Heizkessel bei der Pelletheizung automatisch mit Brennstoff beschickt. Die Holzpellets dafür entnehmen sich die technischen Systeme selbstständig aus dem mit Pellets gefüllten Lager. Die Austragung der Ascherückstände aus dem Pelletkessel, die sog. Entaschung, regeln viele Produkte ebenso automatisch.

  • Scheitholzheizung mit Holzgas: Diese Heizung arbeitet besonders energieeffizient. Die Scheitholzheizung verbrennt ganze Scheite mit einer Länge von 0,3 bis 1 Meter. Das Scheitholz wird dabei aber nicht direkt verbrannt. Ähnlich wie beim BHKW mit Holzgas erhitzt diese Heizung den Holzbrennstoff in einer ersten Kammer vom Scheitholzkessel zunächst so stark, dass er ausgast. Diese Gase werden dann in einer zweiten Kammer unter hohen Temperaturen verbrannt. Der Brennstoff wird so nahezu rückstandsfrei verheizt.

    Richtig effizient arbeiten Scheitholzvergaser allerdings nur unter Volllast. Deshalb benötigen sie einen Pufferspeicher für überschüssige Heizwärme. Zudem muss diese Heizung manuell mit Brennstoff bestückt werden. Eine automatische Zuführung zum Schietholzkessel wie zum Beispiel bei der Pelletheizung oder beim Pelletofen gibt es nicht.

Kachelofen Wohnzimmer traditionell
Aus der Geschichte in die aktuelle Gegenwart: der alte und neue Klassiker Kachelofen
Holzvergaser Scheitholz
Mit Scheitholz und Holzvergaser lässt’s sich gescheit heizen und Kosten sparen

Zwischen der Technik der einzelnen Holzheizungen gibt es zudem noch Überschneidungen. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich beispielsweise die sog. Kombikessel. So ein Kombikessel kann häufig zwei verschiedene Brennstoffe verarbeiten. Es gibt etwa Kombikessel, die wahlweise Pellets und Scheitholz verbrennen können oder Kombikessel mit Pellet-Betrieb und Scheitholz-Vergaser. 

Biomasseheizung Kosten: Was kosten welche Heizungen? 

Wir hatten es u.a. bereits im Artikel zum Ratgeber Heizung angeführt, was Biomasseheizungen mit Holz an sich und Komplettsysteme mit Heizkörpern, Rohren etc. insgesamt kosten können. Der genaue Preis hängt ab von der Größe Deines EFH, Deinem Wärmebedarf, der Anzahl der Heizkörper, der Länge der Rohre und Deiner Entscheidung für welche Holzheizung usw. 

Die folgenden groben Schätzungen basieren auf dem Beispiel des durchschnittlichen Einfamilienhaus im Altbau mit einem Wärmebedarf der Heizung von 20.000 bis 30.000 kWh pro Jahr. Die mit *** gekennzeichneten Ausnahmen lassen sich nur in Preisen je benötigtem Stück kalkulieren. Beim Kaufen nach individuellen Sonderwünschen bleiben zudem alle Preise nach oben offen. 

Art der Biomasseheizung Kosten Heizkessel bzw. Ofen  Kosten Heizung* Kosten Gesamtanlage** 
BHKW mit Holzgas  13.000-18.000 Euro  24.000-27.000 Euro  33.000-36.000 Euro 
Hackschnitzelheizung  10.000-15.000 Euro  20.000-26.000 Euro  29.000-35.000 Euro 
Kachelofen***  5.000-10.000 Euro 
Kaminofen (wasserführend)  1.500-6.000 Euro  4.500-9.000 Euro  13.500-18.000 Euro 
Kaminofen (nicht wasserführend)*** 300-2.500 Euro
Pelletheizung  4.000-14.000 Euro  12.000-22.000 Euro  21.000-31.000 Euro 
Pelletofen (wasserführend)  3.500-11.000 Euro  9.000-16.500 Euro  12.000-19.500 Euro 
Pelletofen (nicht wasserführend)***  2.500-8.000 Euro 
Scheitholzheizung mit Holzgas  5.000-10.000 Euro  10.000-15.000 Euro  19.000-24.000 Euro 

*komplett für die eigentliche Heizungsanlage mit Beschickung, Fördertechnik, Speichersysteme, Abgasführung und Installation der Heizungsanlage selbst 
**betriebsbereit komplett mit kompletter Heizungsanlage sowie Schornsteinsanierung, Rohren im Haus, Heizkörpern, Thermostaten, Einbau usw. 
***je Stück bzw. Produkt, wenn Schornstein vorhanden und tauglich (ansonsten können ca. noch 1.500 Euro für die Schornsteinsanierung hinzukommen) zzgl. Anschlussgebühren Schornsteinfeger (ca. 150 Euro) 

Kostenlose Angebote für eine Biomasseheizung mit Holz erhalten

Du interessierst Dich für den Einbau einer Biomasseheizung mit Holz? Entweder für einen Neubau oder als Heizungssanierung für ein Gebäude im Altbau? Dann können Dir unsere Fachpartner ein gutes Angebot unterbreiten. Fülle einfach das kostenlose und unverbindliche Anfrageformular aus. Die Experten vom Service melden sich dann bei Dir. Mit ihnen kannst Du alle weiteren Fragen über mögliche Produkte und Kosten besprechen.

BAFA-Zentrale Eschborn
BAFA oder KfW bieten zum Beispiel Förderung für Einzelmaßnahmen bei der Anschaffung von Biomasseheizungen ©BAFA-Bildarchiv

Förderung von Biomasseheizungen 

Eine vollständige Kostenbetrachtung für die Anschaffung einer Biomasseheizung enthält freilich ebenso die Förderung durch den Gesetzgeber. Die bewilligten Fördermittel für eine Holzheizung mit Hackschnitzeln, Pellets oder Scheitholz zum Beispiel können nach den neuen BEG-Regelungen durch verschiedene Förderprogramme erheblich sein. Durch eine Förderung lassen sich bei den Anschaffungskosten viele Prozente sparen.

Doch kannst Du durch die Förderung etwa für eine neue Holzheizung nicht nur eine Menge Geld sparen. Bei der Beratung durch Fachbetriebe und Energieberater erfährst Du häufig auch noch viel mehr darüber, was bei der Planung Deines Projekts unbedingt zu beachten ist. Mit dem Prozess kannst Du wirklich viele praktische Informationen gewinnen.

Wer sich durch eine Förderung in puncto Heizung gerne klima- und umweltfreundlicher aufstellen will, sollte sich mal mit einer Hybridheizung mit erneuerbaren Energien (als sog. EE-Hybridheizung mit Biomasse) beschäftigen. Diese Heizungen erhalten aktuell besonders viel staatliche Förderung. Und vergiss nicht das Finanzamt: Viele Maßnahmen der Modernisierung und Sanierung kannst Du alternativ bei der Steuererklärung absetzen.

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24 Vorteile und Nachteile der Biomasseheizung 

Du hast Dich schon tiefer in das Thema Biomasseheizung reingearbeitet? Du steckst schon mitten in der Entscheidungsfindung? Dann bedenke: Die Holzheizung zum Beispiel ist eine erprobte Technik, hat aber wie jede Technik Pro’s und Contra’s. In unserem Überblick kannst Du alle wichtigen Informationen zu Vorteilen und Nachteilen einer Holzheizung schnell erfassen (von A-Z):

Themen Vorteile  Nachteile 
Effizienz 
  • moderne Holzheizungen arbeiten smart und mit großer Effizienz
  • neue Biomasseheizungen haben einen hohen Wirkungsgrad
  • Holzheizungen eignen sich als Produkte der Funktion nach sowohl zum Heizen als auch zur Warmwasserbereitung 
Förderung 
  • Du kannst noch mehr Förderung erhalten, wenn Du Deine neue Holzheizung mit anderen erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Solarkollektoren kombinierst 
  • der bürokratische Aufwand, um die Förderung für Deine Holzheizung zu erhalten, ist zuweilen groß, also benötigst Du für den Durch- bzw. Überblick am besten Hilfe von einem Fachmann (zum Beispiel die Beratung von einem Energieberater oder Fachbetrieb) 
Haltbarkeit 
  • viele neue Holzheizungen wie Kachelofen, Kaminofen und Pelletheizung sind pflegearm und benötigen nur geringe Wartung
  • die Technik Holzheizung ist verfahrenstechnisch ausgereift und gilt als besonders betriebssicher 
  • einige Holzheizungen wie Hackschnitzelheizung oder Holzvergaser mit Scheitholz haben einen etwas größeren Wartungsaufwand 
Komfort
  • bestimmte Holzheizungen wie zum Beispiel Pelletheizungen sind sehr bequem und smart zu bedienen (die Pellets werden vom Speicher automatisch zugeführt) 
  • andere Holzheizungen wie beispielsweise die Scheitholzheizungen benötigen regelmäßig manuelle Bedienung (Holz nachlegen), sind also weniger smart 
Kosten (sparen) 
  • wartungsarme Biomasseheizungen verursachen nur geringe Kosten bei Service und Wartung
  • die Betriebskosten für Holzheizungen liegen bei Verbrauch und Preis (für Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz) für gewöhnlich deutlich unter denen von anderen Heizungsanlagen  
  • Biomasseheizungen mit höherem Wartungsaufwand verursachen höhere Kosten für Service und Wartung- Holzheizungen kosten in der Anschaffung mehr als andere Heizungen 
Nachhaltigkeit 
  • eine Holzheizung verbrennt zwar Holz, das geschieht allerdings klimaneutral
  • Kombi-Anlagen von Biomasse und Solartechnik steigern die Nachhaltigkeit nochmals erheblich 
  • bei der Herstellung einer Biomasseheizung werden Ressourcen in nicht unerheblichem Umfang verbraucht 
Platzbedarf 
  • manche Holzheizungen wie zum Beispiel Kachelofen, Kaminofen oder Pelletheizung verbrauchen nur mäßig Platz im Gebäude oder Zimmer
  • einige moderne wassergeführte Biomasseheizungen benötigten keine riesigen Schornsteine mehr, denn ein kleines Abgasrohr aus Kunststoff, Edelstahl oder Keramik genügt 
  • die Speichersysteme und Lagerstätten für die Brennstoffe Pellets, Hackschnitzel und Scheitholz benötigen viel Platz vor Ort im Heizkeller
  • luftgeführte Holzheizungen wie Kamin oder Kachelofen benötigen unbedingt einen soliden Schornstein 
Verfügbarkeit 
  • Holzprodukte und Biomasse sind leicht zu kaufen und dauernd erhältlich
  • Holzprodukte sind nachhaltige einheimische Produkte 
Werthaltigkeit 
  • innovative Gasheizungen wie das BHKW mit Holzgas, die Pelletheizung oder ein Kombikessel wirken wertsteigernd und werten den Marktpreis von Deinem Gebäude effektiv auf 

Heizungswechsel, Reparatur oder Wartung planen

Du bist Dir nach all diesen Informationen nicht sicher, ob eine neue Biomasseheizung die richtige Lösung für Dich ist, erwägst jedoch einen Heizungstausch? Oder hast Du Interesse an der Wartung bzw. Reparatur einer bestehenden Heizung? Kein Problem, auch dann können Dir unsere Fachpartner weiterhelfen. Fülle einfach das kostenlose und unverbindliche Anfrageformular aus. Mit den Experten von unserem Service wirst Du die perfekte Lösung finden.

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FAQ
Wichtige Fragen und Antworten zum Heizen mit Biomasse im Überblick

FAQ online: Ratgeber mit weiteren Tipps zu Biomasseheizungen

Was ist eine Biomasseheizung?

Mit Biomasseheizungen sind Heizungen gemeint, die auf der Verbrennung von Biomasse beruhen. In der Regel werden dafür pflanzliche, also organische Stoffe zum Heizen verwendet. Das können beispielsweise Holzprodukte wie Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel sein.

Was kostet eine Biomasseheizung?

Die Kosten für eine Biomasseheizung unterscheiden sich stark je nach Art der Anlage. Einen einfachen Kaminofen kannst Du schon ab 300 Euro kaufen. Ein modernes Blockheizkraftwerk mit Holzgas hingegen kostet als Komplettanlage für ein durchschnittliches Einfamilienhaus schnell bis zu 36.000 Euro.

Kann man mit Biomasse Heizkosten sparen?

Mit einer Biomasseheizung kannst Du definitiv Heizkosten sparen. Besonders smart heizt Du zum Beispiel, wenn Du Zugang zu Scheitholz aus dem Wald hast. Aber auch sonst sind Heizstoffe aus Biomasse im Vergleich ziemlich günstig. Pro kWh kosten beispielsweise Pellets für eine Pelletheizung deutlich weniger als Gas für eine Gasheizung, Öl für eine Ölheizung oder Strom für eine Wärmepumpe.

Kaufratgeber zur Biomasseheizung:

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Michael Claus

Autor

Michael Claus ist staatlich geprüfter Techniker und Hausbesitzer. Als faktenorientierter Mensch bevorzugt er schlaue Lösungen. Mit über 20 Jahren praktischer Erfahrung teilt er sein Fachwissen und seine umfangreiche Expertise gerne beim Schreiben von unabhängigen Fachartikeln, Rezensionen und Produktvorstellungen.

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