Kellerdämmung: Warm und trocken soll der Keller sein

Verfasst von: Michael Claus
Zuletzt aktualisiert am:
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In diesem Artikel
  • Ein warmer Keller bedeutet warme Füße auch im Erdgeschoss.
  • Von günstig bis teuer: verschiedene Arten der Kellerdämmung und ihre Kosten!
  • Welche Kellerdämmung spielt ihre Stärken wo und warum am besten aus?
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Der Keller eines Hauses wird beim Thema Dämmung oft etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei lassen sich mit einer guten Kellerdämmung bis zu ca. 10 Prozent Energie und freilich ebenso viel Heizkosten sparen.

Im Vergleich zu weitgehend ungedämmten Kellern versteht sich. Ohne Kellerdämmung gehen aber nicht nur Wärme und Energie verloren. Eine Immobilie ohne ordentliche Dämmung des Kellers bauen? Die leidet garantiert schneller an der Substanz!

Zum Beispiel hat Kondensat viel leichteres Spiel. Die Luftfeuchtigkeit kann nahezu mühelos an kalten Wänden kondensieren. Die Bildung von Schimmel ist dann fast unvermeidlich. Das tut dem Haus sicher nicht gut. Zudem können alle Sachen und Dinge Schaden nehmen, die man für gewöhnlich eben so aufbewahrt im Keller.

Du willst gar keine Wohnräume im Keller einrichten? Dann verstünde sich ein Keller, der trocken ist und eine Wärmedämmung hat, ja von alleine. Du willst nur ein paar Kartons, Lebensmittel oder Klamotten im Keller lagern? Das nimmt trotzdem kein gutes Ende, wenn es dort feucht ist. Wie Du Haus und Eigentum mit einem gedämmten Keller gut schützen kannst, erfährst Du in diesem Artikel!

Perimeterdämmung Erdreich
Eine gut von außen gedämmte Gebäudehülle, zu der freilich der Keller zählt, ist heute Standard im Neubau

Arten der Kellerdämmung

Bei einer Kellerdämmung sind verschiedene Varianten zu unterscheiden. Sie hängen davon ab, an welcher Stelle im Keller und wie smart Du die Dämmmaßnahmen durchführst. Zudem unterscheidet sich jede Art und Methode grundlegend nach Aufwand, Zweck und Methode der Dämmung.

Die 4 typischen Arten der Kellerdämmung:

  • Dämmung der Kellerdecke
  • Dämmung des Kellerbodens
  • Dämmung der Kellerwand (von innen)
  • Dämmung der Kellerwand (von außen) als Perimeterdämmung
Kellerdeckendämmung
Absolutes Minimum im Altbau: die Kellerdeckendämmung

Die Kellerdeckendämmung

Die Kellerdeckendämmung, die innerhalb des Themas Dämmung generell eine Disziplin der Deckendämmung ist, empfehlen Experten bewusst als das absolute Minimum. Das gilt selbst dann, wenn im Keller selbst keine Heizung läuft und die Räume nur als Lager genutzt werden.

Etwa zur Lagerung unverderblicher Waren und Werkzeuge oder zur temporären Lagerung von Lebensmitteln in entsprechenden Verpackungen (z.B. in Flaschen oder Einweck-Gläsern). Häufig finden solche Dämmungen, wo lediglich die Kellerdecke gedämmt wird, bei alten und historischen Gebäuden Anwendung.

„Die Kellerdeckendämmung ist keine Wärmedämmung für den Keller selbst. Sie schützt aber die darüber liegenden Etagen vor Wärmeverlust.“

Hobbyräume oder Arbeitszimmer gibt es in einem solchen Keller nicht. Die Dämmplatten oder der weiche Dämmfilz werden bei der Kellerdeckendämmung zumeist direkt unter der Kellerdecke befestigt. Dämmplatten und Matten können verschraubt, geklebt oder in einem Ständerwerk verklemmt werden.

Die Dämmstoffe zum Bauen sind dabei üblicherweise aus Mineralwolle wie Steinwolle oder Glaswolle bzw. aus expandierten Polystyrol Hartschaumplatten, kurz als EPS oder Styropor bekannt, gefertigt. Mineralwolle hat Vorteile beim Brandschutz, verträgt aber Feuchtigkeit schlecht. Beim Styropor verhält es sich genau andersherum.

Praktischer Hinweis

Manchmal behindern gerade in Altbauten unebene Kellerdecken oder unter der Kellerdecke verlegte Wasserrohre und Leitungen für Strom eine adäquate Deckendämmung. Dann lässt sich diese Dämmung nur so bauen, indem Du sie in einer extra Ebene darunter installierst. Sind die Deckenhöhen in alten Kellern ohnehin schon niedrig, kann das problematisch werden. Es geht jedoch nicht anders. Die Höhe der Decke muss dann noch niedriger werden.

Hier im extra Ratgeber noch mehr Informationen zur Kellerdeckendämmung finden!

Versiegelung Kellerboden
Wird der Kellerboden gedämmt, muss unters Dämm-Material auf die Bodenplatte eine wasserdichte Schicht

Die Kellerbodendämmung

Bei dieser Dämmung werden die Dämmplatten als Innendämmung direkt auf dem Boden angebracht. Der Fußboden bzw. sein Niveau erhöhen sich dadurch um die Dicke der Dämmung. Wie es auch bei einer Kellerdeckendämmung prinzipiell ratsam ist, ist das vorherige Verlegen einer wasserdichten Schicht (Folie oder Aufstrich) dringend empfohlen.

Durch das Anheben des Bodenniveaus müssen auch die Türen im Keller in der Höhe angepasst werden. Beim Bauen im Neubau kein Problem, obwohl dort ohnehin eine komplette Perimeterdämmung eher Standard ist. Beim Sanieren im Altbau muss in Sachen Anhebung der Türsockel entsprechend nachgearbeitet werden.

„Die Kellerbodendämmung macht den Bereich Keller insgesamt wärmer und hält ihn trocken.“ 

Maßnahmen wie die wasserabweisende Schicht oder Folie unter der Kellerbodendämmung sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit von unten aus dem Erdreich den Weg in Dämmung und Kellerboden finden kann. Dämmplatten auf dem Kellerboden sollten unbedingt von einem Experten des Fachbetriebs Deiner Wahl verlegt werden.

Passieren hier bei der Ausführung Fehler (eine falsche Dämmplatte reicht), solltest Du fest damit rechnen, dass Du wahrscheinlich alle Platten wieder entfernen und neu verlegen darfst. Die Kosten für eine Kellersanierung können durch solche Fehler leider überproportional ansteigen.

Hier im extra Ratgeber noch mehr Informationen zur Kellerbodendämmung finden!

Perimeterdämmung Baugrube
Die richtige Perimeterdämmung dämmt die Wände des Kellers von außen perfekt
Innendämmung Keller
Alternativ lassen sich die Kellerwände auch von innen richtig gut dämmen

Die Kellerwanddämmung

Werden einzelne Räume im Keller zu Wohnzwecken genutzt, reicht eine Dämmung der Kellerdecke keineswegs aus. Ebenso wie eine Dämmung der obersten Geschossdecke nicht mehr ausreicht, wenn das Dachgeschoss bewohnt werden soll, weil es dann eine echte Dachdämmung braucht.

Auch eine Dämmung nur des Kellerbodens ist dann also nicht mehr hinreichend. Soll Wohnraum im Keller Platz finden, ist eine Dämmung der Kellerwände aus Gründen des Schutzes vor Nässe und Kälte absolut wichtig und erforderlich. Falls Du neu bauen willst, ist das oft kein Problem.

„Die Perimeterdämmung begrenzt die Wärmeverluste auf ein Minimum, ist technisch und organisatorisch aber nicht immer möglich. Das gilt vor allem für die Sanierung im Altbau.“ 

Dann hast Du Dir vorher Gedanken gemacht, wie Du den späteren Keller nutzen willst. Eine moderne Perimeterdämmung der Außenwände mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), u.a. aus typischen Dämmstoffen wie Polyurethan (PUR) oder Polystyrol (EPS bzw. XPS), lautet in der Regel die angemessene Antwort zum Planen.

Wenn Du einen Altbau kaufst, vielleicht sogar noch ein Denkmal, sieht die Sache oft anders aus. Eine nachträgliche Perimeterdämmung an der Außenwand, als Sanierung mit den gängigen Dämmplatten von außen am Keller, ist häufig keine Option mehr. Der Aufwand dafür wäre zu groß und zu teuer. In diesem Fall ist eine Dämmung der Kellerwände von innen die bessere und günstigere Option.

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Dämmung Kosten Kalkulation
Die Kellerdämmung richtig kalkuliert, ist schon halb gewonnen

Kosten der Kellerdämmung

Die Kosten spielen für Deine Dämmung sicher eine große Rolle. Schließlich willst Du vor Neubau bzw. Sanierung Deiner Immobilie wissen, mit welchen Ausgaben Du rechnen musst. Ein guter Anhaltspunkt, um smart den Überblick zu behalten, sind dabei stets die Kosten in Euro pro Quadratmeter.

Kalkulationsbeispiele für Kosten einer Kellerdämmung*,**:

Arten der Kellerdämmung  Kosten in Euro pro Quadratmeter  mögliche Einsparung an Heizenergie*** in Prozent (im Verhältnis zum ungedämmten Zustand) 
Kellerdeckendämmung von unten (mit Einblasdämmung in Hohlraum)   15-35 €  5 % 
Kellerdeckendämmung von unten (mit Platten)  50-75 €  6 % 
Kellerdeckendämmung von oben (mit Platten)  100-200 €  7 % 
Kellerbodendämmung  75-150 €  5-7 % 
Kellerwände dämmen von außen (Perimeterdämmung)  60-90 € (zzgl. Kosten für Erdarbeiten)  10 %
Kellerwände dämmen von innen  90-110 €  8 % 
Kellerwände dämmen von innen pus Kellerbodendämmung  150-250 €  9-10 % 

*Preise umfassen nur die Dämmung samt Zubehör zum Dämmen, aber keinen weiteren baulichen Aufwand, der im Einzelfall erforderlich sein kann.
**Referenz der Kalkulationspreise ist das Jahr 2021, aktuelle Preise in Euro weichen (oft merklich) nach oben ab.
***Schätzung (tatsächliche Werte können abweichen)

Tipps und Hinweise zum Einsparpotenzial 

Die Einsparung an Energie fürs Heizen in unserem Beispiel kann natürlich nur eine grobe Annäherung sein. Selbst wenn sie vom ungedämmten auf den gedämmten Zustand schließt, beeinflussen weitere Faktoren diese Rechnung. Dazu zählen zum Beispiel die Energieverluste, die womöglich an Fenstern und Türen im Keller verloren gehen oder auch Energieverluste durch Wärmebrücken, die bei der Sanierung im Altbau schnell mal entstehen.

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Du interessierst Dich für den Einbau einer Kellerdämmung? Entweder für einen Neubau oder als Sanierung für ein Gebäude im Altbau? Dann können Dir unsere Fachpartner ein gutes Angebot unterbreiten. Fülle einfach das kostenlose und unverbindliche Anfrageformular aus. Die Experten vom Service melden sich dann bei Dir. Mit ihnen kannst Du alle weiteren Fragen über mögliche Produkte und Kosten besprechen.

BAFA-Zentrale Eschborn
Beispielsweise beim BAFA gibt’s Förderung für das Dämmen von Kellerräumen ©BAFA-Bildarchiv

Förderung der Kellerdämmung

Die Dämmung Deines Kellers wird bewusst durch den Staat gefördert. Das ist sicher. Wenn Du die richtigen Fördermittel für das passende Projekt beantragst und erst dann mit dem Bauen beginnst, wenn der Fördermittelbescheid tatsächlich in Deinem Briefkasten liegt. Auf nachträglichen Antrag nach dem Bauen gibt’s nämlich kein Geld!

Welche Varianten der Förderung für Deine Kellerdämmung konkret in Frage kommen, lässt Du am besten im Detail von einem spezialisierten Bank- oder Energie-Effizienz-Berater prüfen. Auch bei versierten Fachbetrieben kannst Du diesbezüglich richtig gute Hilfe finden. Eine kleine Anleitung bzw. unverbindliche Übersicht, wer was fördert, möchten wir Dir dennoch schon mal geben.

Mit diesen Infos startest Du garantiert besser in jede Beratung!

Bestehende Fördermöglichkeiten:

  • BAFA: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert gemäß der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einzelne Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle vom Haus. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen beträgt 2.000 Euro brutto und ist bei 60.000 Euro gedeckelt. Der Zuschuss beträgt 15 Prozent. Eine Erhöhung auf 20 Prozent ist möglich, wenn die Dämmung von einem zertifizierten Energieberater empfohlen wurde und zu einem sog. individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gehört.

  • KfW: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert seit der letzten BEG-Novelle bei Kellerdämmungen nur noch Komplettprojekte, die zum Effizienzhausstandard führen und zwar anteilig. Dafür vorgesehen ist das KfW-Kreditprogramm „261: Wohngebäude – Kredit“. Den Zuschuss zur Tilgung gibt’s, wenn der Kredit 150.000 Euro nicht überschreitet. Der Tilgungszuschuss beträgt höchstens 45 Prozent.

Aktuelle Tipps

Die Beendigung und Veränderung verschiedener Programme der staatlichen Förderung nach BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) etwa über KfW und BAFA hat auch Einfluss auf die Förderung von Heizungen, Dämmungen usw. Seit 2022 werden weniger neue Maßnahmen in jeweils etwas geringerem Umfang von der Bundesregierung gefördert. Das kann großen Einfluss auf die Attraktivität des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses bei so mancher Heizung haben.

Außerdem wurde kürzlich das umstrittene neue GEG (Gebäude-Energie-Gesetz) durch den Bundestag verabschiedet. Die Zustimmung durch den Bundesrat und ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zum sog. Heizungsgesetz stehen noch aus. Sollte das neue Gesetz alle Hürden meistern, passen wir unsere Inhalte daran an.

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7 Vorteile und Nachteile der Wärmedämmung im Keller

Vorteile der Kellerdämmung  Nachteile von Kellerdämmungen 

Investitionskosten:
Die Kellerdeckendämmung von unten zu bauen ist die große Ausnahme bei den Kostenkalkulationen. Sie ist mit Abstand die günstigste Lösung der Kellerdämmung. Dafür erzielt sie bei geringem Aufwand einen relativ hohen Wirkungsgrad.

Investitionskosten:
Eine neue Kellerdämmung ist je nach Ausführung oft nicht ganz günstig bis hin zu ziemlich teuer. Gute Handwerker und gute Materialien kosten gutes Geld. Besonders kostenintensiv ist die Dämmung der Kellerdecke von oben. Die Erbringung von Leistungen in Eigenregie ist in der Regel nur bei der Vorbereitung begrenzt sinnvoll. Das gilt zudem lediglich für versierte Heimwerker.

Förderung:
Die Bundesregierung fördert Deine Kellerdämmung auf Antrag über BAFA und KfW. Hole Dir mit einer Förderung bis zu 20 Prozent der Kosten vom Staat zurück. Binde dazu beim Planen Deines Projekts unbedingt einen zertifizierten Energieberater in die Antragstellung Deiner Förderung ein. Der weiß am besten, wie man an die richtige Förderung kommt.

Verfahrensbegrenzung bei Sanierung:
Die sehr effiziente Perimeterdämmung, die von uns eine absolute Empfehlung bekommt, ist leider nur im Neubau sinnvoll einzusetzen. Bei einer nachträglichen Dämmung in Bestandsgebäuden ist dieses Verfahren kaum mit einem vernünftigen Aufwand umzusetzen.

Verbrauchskosten sparen:
Durch die Wärmedämmung mit einer Kellerdämmung kannst Du nachhaltig die Wärmeverluste Deines Gebäudes reduzieren. So wirst Du garantiert Kosten beim Heizen sparen.

Wohnklima:
Eine Kellerdämmung spart nicht nur Heizenergie, sondern erhöht auch das menschliche Wohlbefinden. Ein warmer Fußboden im Erdgeschoss sorgt zum Beispiel für warme Füße und verbessert das Wohnklima.

Gesundheitsschutz:
Eine Kellerdämmung, die für einen warmen Fußboden im Erdgeschoss sorgt, beugt Erkältungskrankheiten vor. Zudem sorgt sie dafür, dass die Kellerräume sauber und frei von Schimmelbildung bleiben. Ein trockener und warmer Kellerraum ist nicht nur der bessere Lagerraum. Jenseits der tatsächlichen Kellernutzung ist er auch einfach gesünder für Mensch und Haus.

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FAQ
Das BAFA ist ein großer Förderer beim Dämmen von Kellerräumen

FAQ online: Ratgeber mit top Tipps zur Dämmung der Kellerräume 

Ist eine Kellerdämmung Pflicht?

Solange Du an Deinem Keller oder Deiner Kellerdecke nicht mehr als 10 Prozent baulicher Veränderungen vornimmst, was durch einen neuen Fußbodenaufbau schnell passieren kann, ist eine Kellerdämmung nicht generell gesetzlich Pflicht. Eine allgemeine Pflicht zur Dämmung der Kellerdecke gibt es nicht. Wirtschaftlich ergibt die Maßnahme jedoch oft Sinn, da merklich Heizkosten eingespart werden können.

Was ist die beste Kellerdämmung?

Die beste Kellerdämmung für einen Neubau ist die Perimeterdämmung. Wird ohnehin eine Baugrube ausgehoben und ein Fundament gesetzt, lohnt sich diese Dämmung des Kellers in jedem Fall. Im Altbau ist die Frage schwieriger zu beantworten. Je nach Situation kann die beste Lösung dann ebenso gut eine Kellerdeckendämmung oder Wandinnendämmung sein.

Wie tief sollte eine Perimeterdämmung reichen?

Für die Perimeterdämmung wird die Tiefe der Dämmung idealerweise bis zur Bodenplatte des Fundaments geführt. Wer lediglich bis zur gängigen Frosttiefe (jeder hierzulande gängigen Region) dämmen möchte, sollte bis in 80 cm Tiefe dämmen. Absolutes Minimum, ab dem eine Sockeldämmung sinnlos wird, sind 30 cm Bautiefe unter Bodenniveau.

Ratgeber Überblick Dämmung:

Michael Claus

Autor

Michael Claus ist staatlich geprüfter Techniker und Hausbesitzer. Als faktenorientierter Mensch bevorzugt er schlaue Lösungen. Mit über 20 Jahren praktischer Erfahrung teilt er sein Fachwissen und seine umfangreiche Expertise gerne beim Schreiben von unabhängigen Fachartikeln, Rezensionen und Produktvorstellungen.

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