- Balkonkraftwerk aufstellen, Stecker in die Steckdose, eigenen Strom verbrauchen.
- Nur ein Solarmodul oder doch zwei Solarmodule? Viel Energie mit wenig Aufwand!
- Hol Dir in diesem Artikel alle Informationen zur sog. Stecker-Solaranlage.

Wenn Du Dich mit der Energiewende und Energieautarkie beschĂ€ftigst, begegnen sie Dir fast zwangslĂ€ufig: Balkonkraftwerke, die Mini-Photovoltaik-Anlagen fĂŒr den Balkon.
Kein Wunder! Die Idee, Strom mit dem Modul auf dem eigenen Balkon zu produzieren â ziemlich kostengĂŒnstig und ganz unabhĂ€ngig von Energieversorgern â klingt fĂŒr fast jeden Verbraucher richtig gut.
Neben dem Austausch einer alten Heizung kann die Nutzung einer Mini- oder Micro-Solaranlage Dein Weg fĂŒr eine Lösung sein, Dich bei der Energieversorgung bewusst etwas autarker und gĂŒnstiger aufzustellen.
Doch wie funktioniert ein Balkonkraftwerk eigentlich? Stelle ich einfach eine Solaranlage auf meinen Balkon und den Rest machen Module und Sonne? Es ist tatsĂ€chlich fast so einfach. In diesem Ratgeber Artikel zeigen wir Dir, fĂŒr wen Balkonkraftwerke geeignet sind und worauf Du bei Kauf und Installation achten solltest!
- Das steckt hinter dem Begriff Balkonkraftwerk
- Funktionsweise Balkonkraftwerk: Module und Zubehör
- Technische Vorgaben und Anmeldung der Anlage
- Fördermittel fĂŒr Balkonkraftwerke
- Balkonkraftwerk kaufen: die wichtigsten Kriterien zum Vergleich
- 12 Vorteile und Nachteile vom Balkonkraftwerk
- FAQ online: Ratgeber mit praktischen Tipps zum Balkonkraftwerk

Das steckt hinter dem Begriff Balkonkraftwerk
Gute Nachrichten fĂŒr alle, die gar keinen Balkon besitzen: Auch wenn sich der Begriff Balkonkraftwerk eingebĂŒrgert hat, mĂŒssen sog. Stecker-Solaranlagen nicht zwingend an einem Balkon installiert werden. Die Module sind da recht flexibel.
An der Fassade erzeugen Balkonkraftwerke ebenso prima grĂŒnen Strom. Aber eins nach dem anderen. Ein Balkonkraftwerk-Set besteht im Grunde nur aus einem oder zwei PV-Modulen, einem Schuko-Stecker fĂŒr die Steckdose und einem Wechselrichter. Mehr GerĂ€te braucht diese Solartechnik nicht.
âSmart und schlau: Das Balkonkraftwerk wird sich unserer Meinung nach als Trend mehr und mehr durchsetzen.â
Was reichlich minimalistisch klingt, reicht völlig aus, um solar Strom fĂŒr den eigenen Haushalt zu produzieren. Das ist ja auch das groĂe Versprechen der Balkonkraftwerke: Wenig Aufwand fĂŒr die Installation, Solarmodule einfach anbauen, Stecker rein und los gehts!
Je nachdem, wie groĂ Deine Mini-Solaranlage konzipiert sein soll und wie gut Du sie anhand des Sonnenstandes ausrichten kannst, leistet ein Balkonkraftwerk einen mehr oder weniger groĂen Beitrag dazu, Deine Stromrechnung (teils merklich) zu senken. Viele haben sich in ihre kleinen Solarmodule fast schon verliebt deswegen.

Funktionsweise Balkonkraftwerk: Module und Zubehör
Mini-Photovoltaik-Anlagen funktionieren grundsĂ€tzlich wie ihre groĂen Geschwister aus der Photovoltaik-Technologie. PV-Module nutzen Sonnenenergie, um Strom zu produzieren. Wechselrichter wandeln den zunĂ€chst produzierten Gleichstrom in den Wechselstrom um, den wir im Haushalt nutzen.
Den Wechselrichter verbindest Du per Stecker mit einer Steckdose Deines Hausnetzes. Deshalb heiĂt das Balkonkraftwerk alternativ oft auch sog. Stecker-Solaranlage. Der Solarstrom wird dann direkt ins Stromnetz von Deinem Haus eingespeist, ganz ohne Umwege ĂŒber das öffentliche Netz. Die Leitungswege sind kurz, die Energieverluste gering.
Der groĂe Vorteil bei Balkon-Kraftwerken ist, dass Du alles Zubehör in einem Set erhĂ€ltst oder teilweise schon zuhause hast (von A-Z):
- Photovoltaik Modul bzw. Module
- Kabel
- Schuko-Stecker (oder besser ein Wieland-Stecker fĂŒr eine Wieland-Steckdose)
- Wechselrichter
Du hast die Wahl, ob Du Dich fĂŒr ein Balkonkraftwerk-Set zur Selbstmontage (gĂŒnstiger) oder fĂŒr den Anschluss durch einen Elektriker vom Fachbetrieb (teurer) entscheidest. Beachte aber: Eine Anlage zur Selbstmontage gilt als nicht VDE-Norm-konform, weil diese die Installation durch Fachpersonal vorgibt! Immerhin geht es letztlich um 220 Volt Strom.
Erledigst Du die Montage selbst, kann das Auswirkungen auf den Umfang der Garantie der GerĂ€te und Module haben und die optimale GewĂ€hrleistung der Leistung beeintrĂ€chtigen. Auch gewisse Gefahren gehen dann auf Deine Kappe. Generell ist aber zum Beispiel die Gefahr eines Kabelbrandes wegen unsachgemĂ€Ăer Installation bei neuen Modellen sehr gering.

Informationen zu Arten und Kosten von Balkonkraftwerken
Wie andere PV-Anlagen gibt es Balkonkraftwerke in ganz unterschiedlichen GröĂen. Wichtig fĂŒr die Unterscheidung ist vor allem die installierte Leistung der Solarmodule, die in Watt Peak (Wp) angegeben wird.
Schon 300 Wp installierte Leistung in einem Solarmodul können reichen, um die Grundlast eines kleinen durchschnittlichen Haushalts an Strom zu decken (200 bis 300 kWh/Jahr) und 60 bis 90 Euro Stromkosten pro Jahr zu sparen. Eine neue Mini-PV-Anlage bekommst Du schon ab 500 Euro.
âKleine Photovoltaikanlagen brauchen kaum Platz und zeigen groĂe Wirkung.â
Bei den derzeit immer weiter steigenden Strompreise lohnt sich ein Mini-Balkonkraftwerk oft schon nach wenigen Jahren. Hast Du ausreichend Platz fĂŒr die Solarmodule und idealerweise einen sonnenverwöhnten Ort, empfehlen wir Dir sogar, gerne in eine gröĂere Stecker-Solaranlage zu investieren.
Die sind zwar etwas teurer als Anlagen mit nur einem Modul, amortisieren sich aber entsprechend schneller. So sparst Du nicht nur noch mehr Stromkosten, auch Deine CO2-Ersparnis ist bei einer gröĂeren Balkon-Solaranlage natĂŒrlich gröĂer als bei einem Mini- oder Micro-Balkonkraftwerk.
Wichtiger Tipp
Denk immer daran: Je weniger Strom Du aus dem öffentlichen Netz entnehmen musst, desto mehr Kosten sparst Du und desto weniger Energie wird allgemein mit fossilen Energien produziert. Du kannst mit einem Balkonkraftwerk also ganz direkt Einfluss auf die Energiewende nehmen!
Balkonkraftwerke: Angebote und Bestseller


Technische Vorgaben und Anmeldung der Anlage
Ein fachkundiger Ratgeber zu Balkonkraftwerken sollte freilich auch Informationen liefern, was rings um die Installation, den Anschluss, die Anmeldung, die Inbetriebnahme und die Pflege der kleinen Solaranlage wichtig zu wissen ist. Diese Informationen kannst Du diesem Kapitel entnehmen!
Platz und Ausrichtung fĂŒr Dein Balkonkraftwerk
Der Name sagt es schon: Ein Balkonkraftwerk kann natĂŒrlich ebenso an der BalkonbrĂŒstung fixiert werden. Hausbesitzer haben zudem die Möglichkeit, die Anlage an anderen sonnenverwöhnten Orten anzubringen. Zum Beispiel bietet sich zur Stromerzeugung ein Carport an, ein NebengebĂ€ude im Garten oder einfach ein Standort im Garten selbst.
Wichtig ist, dass die Solarmodule möglichst viel Sonneneinstrahlung bekommen. Optimal richtest Du Dein Modul bzw. Deine Module gen SĂŒden aus und zwar mit einem Neigungswinkel von 30 bis 35 Grad. Möchtest Du eine Mini-Solaranlage in einer Mietwohnung nutzen, solltest Du einen Blick in Deinen Mietvertrag werfen.
âBalkonkraftwerke sind flexibel einsetzbar und stören kaum. Sie wollen nur eines: Sonne, Sonne, Sonne!â
Sind Anbringungen am BalkongelĂ€nder explizit verboten, ist ein Balkonkraftwerk leider keine Option fĂŒr Dich. Andernfalls spricht aber nichts dagegen, Solarmodule auch auf von Dir ânurâ gemieteten (!) FlĂ€chen anzubringen.
Möchtest Du eine Mini-PV-Anlage auf GemeinschaftsflÀchen (etwa an Fassaden, DÀchern, VordÀchern oder im Garten) anbringen, suche zunÀchst ebenfalls das GesprÀch mit Deinem Vermieter. Oft lÀsst sich hier unkompliziert eine Lösung finden, wenn dem Vermieter kein Nachteil durch die Mini-Photovoltaik-Anlage entsteht.
Technisch nicht mehr zu beachten!
Bei der Installation Deines Balkonkraftwerks musst Du nach der gesetzlichen Verabschiedung des neuen Solarpakets 1 ĂŒbrigens nicht mehr darauf achten, dass Dein StromzĂ€hler mit einer RĂŒcklaufsperre ausgestattet ist, dass er also nicht rĂŒckwĂ€rts zĂ€hlen kann. Bis zu 2.000 Watt Leistung dĂŒrfen Balkonkraftwerke kĂŒnftig auch rĂŒckwĂ€rts laufenden ZĂ€hler verwenden. Ein Austausch des ZĂ€hlers auf Deine Kosten ist folglich nicht mehr notwendig, wenn Du Deine Anlage anmeldest.

Balkonkraftwerk Anmeldung bei Netzbetreiber und Bundesnetzagentur
Oft hören wir, dass Mini-Solarmodule mit weniger als 600 Watt Peak nicht beim Netzbetreiber angemeldet werden mĂŒssen. Das stimmt leider nicht! In Deutschland gibt es (bisher) keine Bagatellgrenze fĂŒr Photovoltaik. Die entsprechende EU-Verordnung 2016/631 der Kommission vom 14. April 2016 sieht so eine Bagatellgrenze zwar prinzipiell vor.
Allerdings rĂ€umt Europa den Mitgliedsstaaten einigen Freiraum bei der Umsetzung solcher Verordnungen ein. Und Deutschland hat sich mit der nationalen Elektrotechnische Eigenschaften Nachweis Verordnung (NELEV) dafĂŒr entschieden, keine Bagatellgrenze einzufĂŒhren. Die Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber ist Pflicht!
âEin Balkonkraftwerk ohne Anmeldung gibt es nicht in Deutschland. Jedes Modul muss angemeldet werden.â
Einige Netzbetreiber bieten fĂŒr Betreiber von Mini-PV-Anlagen ein vereinfachtes Anmeldeverfahren an. Jeder Verbraucher sollte deshalb bei seinem Anbieter vor Ort nachschauen, ob das jeweilige Unternehmen so ein Angebot verfĂŒgbar hat. Das musst Du leider selbst prĂŒfen!
ZusĂ€tzlich musst Du Deine Balkon-PV-Anlage noch bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) melden und den solaren Stromerzeuger dort ins sog. Marktstammdatenregister eintragen lassen. Das geht aber relativ schnell ĂŒber die entsprechende Seite der BNetzA.
Aktueller Hinweis
Immer mehr Hersteller bieten in puncto Kundenfreundlichkeit den Service an, Dich beim Anmelden der Anlage tatkrĂ€ftig zu unterstĂŒtzen. Die fĂŒllen fĂŒr Dich schon alle Formulare aus und senden sie dann, wenn sie von Dir unterschrieben sind, an die richtigen Stellen. Beim Kaufen einfach darauf achten, ob so ein Service angeboten wird. Generell verĂ€ndern sich durch die neuen Vorgaben des bereits erwĂ€hnten Solarpakets 1 die Anmeldevorschriften sowieso und werden vereinfacht. Sobald die Gesetzgebung in dieser Hinsicht durch ist, aktualisieren wir die entsprechenden Inhalte.

Balkonkraftwerk Anmeldung fĂŒr die EinspeisevergĂŒtung
Bei einer Mini-Solaranlage lohnt es sich unserer Meinung nach kaum, die sog. EinspeisevergĂŒtung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) in Anspruch zu nehmen. Die kannst Du zwar generell fĂŒr den Strom bekommen, den Du nicht selbst verbrauchst und in das öffentliche Netz einspeist.
Allerdings stehen der Aufwand und die Restriktionen, die damit verbunden sind (alleine schon aus steuerlicher und administrativer Sicht) unserer Meinung nach jedoch in keinem VerhÀltnis zum Nutzen. Das rechnet sich nicht!
Verbrauche den produzierten Strom so weit wie möglich selbst. Genau darauf ist ein Balkonkraftwerk technisch auch ausgelegt!
Kostenlose Angebote fĂŒr Balkonkraftwerke erhalten
Du interessierst Dich fĂŒr den Einbau eines Balkonkraftwerks? Entweder fĂŒr einen Neubau oder als Upgrade fĂŒr ein GebĂ€ude im Altbau? Dann können Dir unsere Fachpartner ein gutes Angebot unterbreiten. FĂŒlle einfach das kostenlose und unverbindliche Anfrageformular aus. Die Experten vom Service melden sich dann bei Dir. Mit ihnen kannst Du alle weiteren Fragen ĂŒber mögliche Produkte und Kosten besprechen.

Fördermittel fĂŒr Balkonkraftwerke
Immer mehr BundeslĂ€nder, Kommunen und RegionalverbĂ€nde bieten gezielte Förderprogramme fĂŒr Balkonkraftwerke an. Hier solltest Du lediglich darauf achten, dass Du unbedingt alle Förderbedingungen erfĂŒllst und natĂŒrlich darauf, dass Du am Ende nicht zig Arbeitsstunden fĂŒr unterm Strich 20 Euro Zuschuss fĂŒr ein Modul investiert hast.
Achte deshalb besonders auf die folgenden zwei Bedingungen:
Aufwand: Etliche kommunale oder regionale Programme sind leicht zugĂ€nglich. Anders kann das schon bei einer Förderung durch die Kreditanstalt fĂŒr Wiederaufbau (KfW) aussehen. Ja, die KfW fördert sogar Balkonkraftwerke. Aber nein, unserer Meinung nach steht dabei einmal mehr Aufwand (Papierkram) und Nutzen (Kostenersparnis fĂŒr ein Balkonkraftwerk) in keinem gesunden VerhĂ€ltnis.
Technische Vorgaben: Manche Programme bestehen darauf, dass Du bestimmte Einspeisesteckdosen (z.B. Wieland-Stecker bzw. Wieland-Steckdose) verwendest oder die Anlage zwingend von einem Elektriker prĂŒfen lĂ€sst.
Aktuelle Tipps
Die Beendigung und VerĂ€nderung verschiedener Programme der staatlichen Förderung nach BEG (Bundesförderung fĂŒr effiziente GebĂ€ude) etwa ĂŒber KfW und BAFA hat auch Einfluss auf die Förderung von Heizungen, DĂ€mmungen usw. Seit 2022 werden weniger neue MaĂnahmen in jeweils etwas geringerem Umfang von der Bundesregierung gefördert. Das kann groĂen Einfluss auf die AttraktivitĂ€t des besten Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnisses bei so mancher Heizung haben.
AuĂerdem wurde kĂŒrzlich das umstrittene neue GEG (GebĂ€ude-Energie-Gesetz) durch den Bundestag verabschiedet. Die Zustimmung durch den Bundesrat und ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zum sog. Heizungsgesetz stehen noch aus. Sollte das neue Gesetz alle HĂŒrden meistern, passen wir unsere Inhalte daran an.


Balkonkraftwerk kaufen: die wichtigsten Kriterien zum Vergleich
Nach all den bisherigen Informationen interessierst Du Dich immer mehr fĂŒr ein Balkonkraftwerk? Dann geben wir Dir im kurzen Ăberblick gerne noch die Kriterien an die Hand, nach denen Du Deine Wahl treffen könntest!
Folgende vier Punkte sind beim Vergleich von Balkonkraftwerken sehr nĂŒtzlich (von A-Z):
Anschlussmöglichkeit: Ăberlege Dir, ob Du Dein Mini-Kraftwerk an eine normale Steckdose (die vom Balkon aus erreichbar und möglichst mit einem FI-Schutzschalter ausgerĂŒstet sein sollte) anschlieĂt. Oder ob Du lieber einen spezielle Wieland-Steckdose verwendest. Letzteres ist in jedem Fall die technisch sicherere Wahl.
Installierte Leistung: Eine Mini-PV-Anlage darf in Deutschland maximal 600 Watt Peak installierter Leistung mitbringen. Haben Deine Module eine höhere Leistung, wird diese durch den Wechselrichter automatisch gedrosselt, ganz egal, wie viel Leistung die Solarmodule eigentlich liefern könnten.
Nutzungsart: Der nicht direkt verbrauchte Solar-Strom wird ĂŒber das Hausnetz in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Möchtest Du hierfĂŒr eine EinspeisevergĂŒtung nach EEG erhalten, erhöht sich der bĂŒrokratische und organisatorische Aufwand fĂŒr Deine Mini-Solaranlage enorm.
Standortwahl: Generell passt ein Balkonkraftwerk fast ĂŒberall hin. Selbst kleinste Balkone können reichen, um zumindest ein Solarmodul zu installieren. Nur die Sonne sollte dort schön scheinen!

12 Vorteile und Nachteile vom Balkonkraftwerk
| Vorteile Balkonkraftwerk | Nachteile Balkonkraftwerk |
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Klimaschutz: |
Nachhaltigkeit: |
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Preise: |
Zuverlässigkeit: |
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Wirtschaftlichkeit: |
Verschleiß und Effizienz: |
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Betriebskosten: |
Optik: |
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Haltbarkeit: |
Förderung: |
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Wartung: |
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Unabhängigkeit: |
Einbau, Reparatur oder Wartung planen
Du bist Dir sicher, dass Du kĂŒnftig auf ein Balkonkraftwerk setzen möchtest, fragst Dich aber, welche neue Anlage die richtige Lösung fĂŒr Dich ist? Oder hast Du Interesse an der Wartung bzw. Reparatur einer bestehenden Solaranlage? Kein Problem, auch dann können Dir unsere Fachpartner weiterhelfen. FĂŒlle einfach das kostenlose und unverbindliche Anfrageformular aus. Mit den Experten von unserem Service wirst Du die perfekte Lösung finden.


FAQ online: Ratgeber mit praktischen Tipps zum Balkonkraftwerk
Lohnt sich ein Balkonkraftwerk?
Ein Balkonkraftwerk lohnt sich besonders dann, wenn Du wenig Platz hast und schnell und unkompliziert Deinen eigenen Strom produzieren möchtest. Die Solarmodul-Sets (inklusive allem Zubehör) sind schon ab 500 Euro zu kaufen. Bei viel Sonne und SĂŒdseite kannst Du mit 600 Watt Peak (Wp) installierter Leistung bis zu 150 Euro Stromkosten pro Jahr sparen.
Wie viel Energie erzeugt ein Balkonkraftwerk?
Solarmodule im Balkonkraftwerk dĂŒrfen in Deutschland höchstens 600 Watt Peak (Wp) installierte Leistung liefern. Bei optimalen Bedingungen produziert eine solche Anlage etwa bis zu 500 kWh pro Jahr. Das entspricht im bundesweiten statistischen Durchschnitt etwa einem Viertel des Bedarfs fĂŒr zwei Personen, die in einem Mehrfamilienhaus leben.
Sind Balkonkraftwerke in Deutschland erlaubt?
Ja, Balkonkraftwerke sind in Deutschland erlaubt! Seriöse Produkte und Sets, die unter diesem Namen im Angebot sind, erfĂŒllen alle anerkannten Regeln der Technik. Rechtlich spricht auch nichts dagegen, Deinen Strom selbst zu erzeugen und ĂŒber die Steckdose direkt fĂŒr den Eigengebrauch zu verwenden. Nur anmelden musst Du Deine Anlage.
Wo muss ich ein Balkonkraftwerk anmelden?
Du musst Dein Balkonkraftwerk sowohl bei Deinem örtlichen Netzbetreiber als auch bei der Bundesnetzagentur (durch Eintrag ins Marktstammdatenregister) anmelden. Viele Netzbetreiber haben das Anmeldeprozedere fĂŒr kleine PV-Anlagen inzwischen stark vereinfacht. Auch etliche Hersteller bieten inzwischen ein gewissen Anmeldeservice mit an.
Was passiert, wenn ich eine Mini-Solaranlage nicht anmelde?
Meldest Du Deine Mini-Solaranlage nicht beim Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur an, dann ist das zunĂ€chst mal eine Ordnungswidrigkeit. Als solche kann sie ein BuĂgeld nach sich ziehen. Dein Netzbetreiber kann Dir zudem, wenn Du gegen die âAbstimmungs- oder Mitteilungspflichtâ ihm gegenĂŒber verstöĂt, im schlimmsten Fall sogar den kompletten Strom vom öffentlichen Netz abklemmen.
Was kostet ein Balkonkraftwerk?
Die Preise fĂŒr ein Balkonkraftwerk sind sehr unterschiedlich. Hier kommt es darauf an, welche AnsprĂŒche Du an Dein Solarmodul stellst (Leistung, Platzbedarf) und welche zusĂ€tzlichen Services Du in Anspruch nehmen möchtest (z.B. Anmeldeservices). Die gĂ€ngigsten Sets starten bei etwa 500 Euro. GröĂere Anlagen mit mehr Leistung und zusĂ€tzlichen Services sind natĂŒrlich entsprechend teurer.
Ăberblick weitere Energiesysteme:
*Verbraucherhinweis: Bewusst-Heizen.de bietet seinen Lesern eine neutrale und unabhĂ€ngige Kaufberatung. Du findest auf unserer Website u.a. Produktempfehlungen und Kaufratgeber von unserer Redaktion. Unsere Produktlinks sind Affiliatelinks, die zu unseren Partnershops weiterleiten. Solltest Du nach dem Klick im Partnershop kaufen, erhalten wir dafĂŒr eine kleine Provision. Auf den Kaufpreis hat dies fĂŒr Dich keine Auswirkung! Durch diese Vermarktung können wir sicherstellen, dass die Nutzung unserer sorgfĂ€ltig recherchierten und erstellten Inhalte kostenfrei fĂŒr alle Leser bleibt.

Mir fĂ€llt da gerade noch eine Frage ein zum Balkonkraftwerk und vielleicht bekomme ich diesbezĂŒglich auch eine Antwort. Welche Rolle spielen Batteriespeicher in Verbindung mit Balkonkraftwerken und wie lange dauert es normalerweise, bis sich die Investition in ein Balkonkraftwerk amortisiert hat?
Hallo Valkan aka Dennis, leider hat meine Antwort in der Urlaubszeit ein paar Tage lĂ€nger gedauert hat, bitte entschuldige. NatĂŒrlich beantworte ich Deine Frage gerne. Ja, Batteriespeicher fĂŒr Balkonkraftwerke gibt es. Manche Hersteller bieten Produkte mit Batteriespeicher an, andere ohne. Zudem gibt es auch extra Speicher, die sich zur NachrĂŒstung bereits vorhandener Balkonkraftwerke eignen. Welche Lösung dabei die beste ist, ist individuell verschieden. Ein Balkonkraftwerk mit einem 1 kWh Speicher nachzurĂŒsten, geht etwa ab Kosten von ca. 1.000-1.200 Euro los. Komplettlösungen, die gleich von Vornherein mit Modulen und Speicher erhĂ€ltlich sind, kosten natĂŒrlich mehr. Wann genau sich die Investition in ein Balkonkraftwerk amortisiert, lĂ€sst sich pauschal nur schwer sagen. Denn das ist abhĂ€ngig von der Anlage, ihrem Standort, ihrer LeistungsfĂ€higkeit und wie gut Du sie nutzen kannst. In der Regel und unter normalen UmstĂ€nden rechnen sich Balkonkraftwerke aber schon nach wenigen Jahren.
Nach langem Ăberlegen haben wir uns auch fĂŒr ein Balkonkraftwerk entschieden. Wir sind uns nur recht unsicher, ob wir ein solches in einer einfachen Mietwohnung anbringen dĂŒrfen oder gibt es fĂŒr solche FĂ€lle spezielle Balkonkraftwerke? Danke fĂŒr die Info.
Hallo Valkan aka Dennis, bitte entschuldige, dass meine Antwort in der Urlaubszeit ein paar Tage lĂ€nger gedauert hat. NatĂŒrlich beantworte ich Deine Frage gerne. Generell kannst Du Dir als Mieter selbstverstĂ€ndlich ebenfalls ein Balkonkraftwerk installieren. Technisch gesehen sind sich Balkonkraftwerke dabei alle mehr oder weniger Ă€hnlich. Spezielle Anlagen nur fĂŒr Mieter oder solche nur fĂŒr EigentĂŒmer gibt es eigentlich nicht. Ob Du fĂŒr die Montage die Zustimmung Deines Vermieters brauchst oder nicht, hĂ€ngt maĂgeblich davon ab, wo und wie die Module installiert werden. Wenn Du nicht in die Bausubstanz der Mietsache (z.B. Mietwohnung oder Miethaus) eingreifst, sollte das Anbringen ohne extra Genehmigung Deines Vermieters kein Problem sein. Ich wĂŒrde jedoch stets empfehlen, vorher den Kontakt zum Vermieter zu suchen. Dann klĂ€ren sich mögliche Probleme im Vorfeld am schnellsten. Letztlich liegt jeder Fall anders und wird von Juristen stets auch individuell verschieden bewertet.