Einrichten

Ansicht eines Sofas vor einem Heizkörper.

Nicht selten sind Heizkörper hinter Gardinen oder Möbeln verborgen oder teilweise durch Verkleidungen verdeckt. Die Wärmeabgabe der Heizkörper wird dadurch behindert und weniger Wärme in den Raum abgegeben. Oder das Thermostatventil muss weiter geöffnet werden, um die gewünschte Raumwärme zu erreichen. In ungünstigen Situationen kann die Wunschtemperatur sogar überhaupt nicht erreicht werden. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, die Wärmeübertragung zu verbessern und die Heizzeiten zu verkürzen:

  • Verbauen Sie die Heizkörper nicht durch Verkleidungen oder Fensterbänke.
  • Verdecken Sie die Heizkörper nicht durch Vorhänge oder Gardinen.
  • Stellen Sie Möbel nicht zu dicht an die Außenwand. Wenn in einer kühlen Außenecke ein Schrank steht, sinkt die Wandtemperatur umso stärker, je näher dieser an der Wand steht. Dadurch kann kritische Feuchte entstehen. Daher nach Möglichkeit keine großen Schränke oder Betten mit geschlossenen Bettkästen in Außenecken platzieren.
  • Den richtigen Standort haben Ihre Möbel bei einem Abstand von 5 bis 10 cm zur Außenwand.
  • Mit Lüftungsgittern bzw. Schlitzen in Möbelsockeln und Wandleisten sorgen Sie für zusätzliche Hinterlüftung.
  • „Hinterlüften“ Sie Vorhänge und Wandverkleidungen.
  • Wenn Vorhänge einen handbreiten Abstand zu Wand und Fußboden haben, kann die Luft frei zirkulieren.
  • Belüftungsschlitze in der Wandverkleidung sorgen für die notwendige Hinterlüftung.
  • Beschränken Sie die Anzahl der Zimmerpflanzen. Besonders in kühlen Zimmern ist es besser, Pflanzen aufzustellen, die wenig Gießwasser benötigen. Die kalte Luft nimmt die von den Pflanzen abgegebene Feuchtigkeit nur geringfügig auf und kritische Feuchte kann entstehen. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Weitere Tipps zum richtigen Heizen, Dämmen und Lüften finden Sie in der PDF  Broschüre "Machen Sie dicht".  (3.7 MB)

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